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Feuerprobe


"Die Feuerprobe ist ein archaisches Element der Gerichtsbarkeit, bei der eine Aussage durch Feuer bekräftigt wird, welches durch göttliche Hilfe keine schwere Brandwunde zufügt. Der Begriff wird heute zunehmend synonym für eine Bewährungsprobe gesetzt, die Bewährung im tatsächlichen Einsatz meint." [Wikipedia]

Was erwarten Betrachter von der Kunst? Kann nur Kunst sein, was schön ist? Kann nur Kunst sein, was gekonnt ist? Kann nur Kunst sein, was einzigartig ist? Steckt die Kunst schon im Werk oder entsteht sie erst im Kopf?

Es geht in der Kunst aber nicht allein um das Werk, sondern auch um den Betrachter und somit um den imaginären Dialog zwischen diesen beiden Parteien. Jedes dieser "Gespräche" ist einzigartig, denn jeder Betrachter bezieht seine eigene Position. Manchmal gewinnt er dabei neue Erkenntnis, manchmal nicht. Mit seinem Versuch, die Welt zu beschreiben, kämpft der Künstler um jeden einzelnen. Eine tägliche Feuerprobe.

Das Werk selbst ruht dabei natürlich unbeirrbar in der vom Künstler installierten Souveränität, an die er selbst ja glauben muss. Die kleinen Scheiben in den Feuermeldern sind aus bruchsicherem Plexiglas, hier kann gar nichts gemeldet werden.