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Mathematiker - Musiker - Mensch. Diese Selbstreflektion ist das Ergebnis einer jahrelangen Selbstbeobachtung auf kulturzukunft.de
Das Prinzip Position beziehen wurde in vielfältigen kritischen Kurztexten der Online-Öffentlichkeit vorgelebt.
Dem Phänomen der zeitlichen Verzerrung im internet begegnete kulturzukunft.de durch eine aktibische Verdatung der beleuchteten Ereignisse. Die Jahreszahl wurde zum Prinzip.
Die Webseite beleuchtete auch Kunstausstellungen und Konzerte aus der Region.
Auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit wurde in vielen Artikel präzise für die Leser festgehalten.


Zur Aufarbeitung der Kindheit gehörte auch die Dokumentation des eigenen Spielzeugs.
Als Musiker sammelte Christian Hof in zahlreichen Bands Bühnenerfahrung. Die Konzerte wurden regelmäßig reflektiert.
Auch Schicksalsschläge und persönliche Verluste fanden in einzelnen Seiten ihre Beachtung.
Auch das persönliche Einkaufsverhalten mit Vorlieben für Marken oder Geschäfte wurde im Blog öffentlich gemacht.
Für die Entwicklung wichtige Künstlerkollegen wurden samt ihrer Arbeiten portraitiert.


Der Versuch einer Verortung des Künstlers in der allgemeinen Kunstszene wurde von Betrachtungen internationaler Werke und Installationen begleitet.
Macken und Eigenheiten wurden ironisch in den Raum gestellt und entwickelten sich so zum reflektierten Markenzeichen der Person.
Christian Hof berichtete nicht nur über die wöchentliche Erfassung seiner persönlichen Top Ten, sondern präsentierte sie tatsächlich Woche für Woche.
Fast 100 Gedichte von Christian Hof, die seit 1993 entstanden sind, waren online nachzulesen und mit Kunstwerken in Beziehung gesetzt.
Dieser Artikel war einige Zeit lang die Startseite von kulturzukunft.de


Das Anliegen, die Privatsphäre seiner Beziehungspartnerin zu respektieren, führte zu einem umfassenden Rückzug des Privaten ins ganz Private.
Manche Begebenheiten aus der Vergangenheit wurden durchaus auch ironisch-kryptisch zur Schau gestellt.
Die Vorstellung des Teddys aus der Kindheit führte 2005 zu einem ersten Gastspiel in einer Ausstellung der Kemptener Kunsthalle.
Auch jedes gelesene Buch wurde mit einer Zusammenfassung und einzelnen Zitaten reflektiert.
Christian Hof war beim Erzählen von Erinnerungen stets wichtig, emotional beim Leser eine Reaktion zu erzeugen.


Tagebuchartige Einträge zur Theaterproduktion mit Harald Schmidt waren allerdings nicht öffentlich zu lesen.
Aus der detaillierten Beschreibung meines Umzuges entstand zwei Jahre später die Idee zur Architektur des Alltags.
Das Festhalten von wortgefassten Erinnerungen ersetzte weitaus präziser das private Fotoalbum.
Kleine philosophische Gedanken wurden dank kulturzukunft.de tatsächlich für manche Menschen zu einer lebensbegleitenden Erfahrung.
Die Aufarbeitung von kultureller Vergangenheit und Gegenwart unserer Gesellschaft war lange Zeit auch für Leser vollständig zugänglich.